Der tägliche Blog des diAk

Nachrichten aus Israel-Palästina/Palästina-Israel gibt es viele und auch nicht wenige, in denen das Dreieck Deutschland-Israel-Palästina eine Rolle spielt, genau die Schnittstelle, die uns in der Arbeit des diAk besonders interessiert.

Zusammen denken und zusammendenken – dafür bieten wir an dieser Stelle jeden Tag einen Beitrag, manchmal mit einer Einordnung/Einleitung, oft ein Hinweis auf eine spannende Verstaltung oder ein Onlineformat, dann auch wieder eine Erinnerung, zu der die Kalender und die unterschiedlichen Narrationen Anlaß geben.

Das wollen wir möglichst vielfältig tun, ohne uns jeden Beitrag oder jede Position zu eigen zu machen, aber immer in dem Bemühen über die Zeit hin die Vielfalt und die Verwobenheiten erkennbar werden zu lassen …

Shoah Stories

An dem internatialen Verbund sind auch 20 deutsche Einrichtungen beteiligt

The Strangers Are the Friends

We hope to see you all at our special event in Berlin, celebrating this unforgettable moment with us.



https://www.youtube.com/watch?v=K-Ft5oO_jq4

Vom Zeitgeist und von Davos

Ein lesenswerter Beitrag des kanadischen Miniterpräsidenten Mark Carney in Davos

Neue Informationsplattform zu Verschwörungsideologien

Informationsplattform fachinfo-verschwörungsideologie.de ist jetzt online und bietet praxisorientierte Fachinformationen zu Verschwörungsideologien für Berater:innen in der Sozialen Arbeit und Fachkräfte aus dem Feld der nonformalen politischen Bildung

Völkisch-autoritäre Verschwörungsideologien beeinflussen Familien, Freundschaften oder Arbeitsbeziehungen und sind damit auch eine Herausforderung für Beratungs- und Bildungsprozesse. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt haben die TH Köln und die Universität zu Köln daher eine Webseite mit praxisorientierten Fachinformationen für die Soziale Arbeit und die politische Bildung ins Leben gerufen. Auf www.fachinfo-verschwörungsideologie.de finden Fachkräfte aus Beratung und politischer Bildung unter anderem fachlich valide Erklärungen zu Verschwörungsideologien sowie Übersichten zu aktuell relevanten Verschwörungserzählungen und Gruppierungen. Praxisnahe Materialien für Bildungs- und Beratungssituationen, Handlungshilfen zur direkten Anwendung in Beratungsgesprächen und Hinweise zu relevanten Praxispartner*innen und unterstützenden Institutionen sollen die tägliche Arbeit erleichtern. Die Informationsplattform wird sukzessive um Fallbeispiele oder weitere empirische Ergebnisse zu den Auswirkungen von Verschwörungsideologien erweitert.

„Zahlreiche Materialien, die auf der neuen Informationsplattform zur Verfügung gestellt werden, basieren auf den quantitativen und qualitativen Erhebungen, die im Rahmen des RaisoN-Projekts durchgeführt worden sind. Insofern bietet die Informationsplattform den Nutzer*innen neben Tipps für Handlungsstrategien auch einen kompakten Einblick in den Stand der Forschung in diesem Feld“, sagt Professorin Dr’in. Gudrun Hentges, Mitglied der Projektleitung.

Die Webseite richtet sich in erster Linie an Fachkräfte aus Beratung und politischer Bildung, die im Rahmen ihrer Arbeit im Kontakt mit Personen stehen, die wiederum mit Menschen mit einer Affinität zu Verschwörungserzählungen in ihrem sozialen Umfeld konfrontiert sind. Darüber hinaus sind die Inhalte der Informationsplattform für Wissenschaftler:innen und die interessierte Öffentlichkeit relevant.

„Über die Fachinformationsplattform möchten wir Forschungsergebnisse direkt mit denjenigen teilen, die tagtäglich in Beratung und Bildung tätig sind – damit wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis einfließen und handlungsorientierte Strategien im Umgang mit Verschwörungsideologien gefördert werden können“, sagt Prof‘in Dr‘in Birgit Jagusch von der TH Köln und Mitglied der Projektleitung.

Das Verbundprojekt „RaisoN – Radikalisierungsprozesse durch Verschwörungsideologien: Auswirkungen auf den sozialen Nahraum als Herausforderung für die Bildungs- und Beratungsarbeit“ wird von der TH Köln und der Universität zu Köln durchgeführt. Das interdisziplinäre Projektteam erforscht, wie völkisch-autoritäre Verschwörungsideologien den sozialen Nahraum beeinflussen und welche Herausforderungen sich daraus für Beratungs- und Bildungsprozesse ergeben. Ein weiterer Fokus liegt darauf, wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse praxisgerecht in Beratung und Bildung transferiert werden können.

RaisoN wird im Rahmen der Förderlinie „Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Das Projekt läuft noch bis zum 30. Juni 2026.

Syrien: Drei Künstlerinnen zwischen Hoffnung und Angst

Ein Beitrag (mit Video) von Rama Jarmakani auf der Seite der Deutschen Welle.

Über das Völkerrecht und Deutschland …

DJfdV Online Seminar27. Januar 2026

Literatur an der FU Berlin

BIPoC Referat des AStA FU lädt ein zu einer Literaturveranstaltung
„Gaza erzählt: Literatur im Schatten des Genozids“.
Gemeinsam mit Autor*innen und Literaturwissenschaftler*innen soll folgenden Fragen nachgegangen werden:

– Was schreiben die Autor*innen — oder können sie überhaupt schreiben —, während ihre Wohngegend, ihr Zuhause und ihre Familien bombardiert werden und Hunger bis hin zum Verhungern erleiden?
– Warum schreiben Autro*innen inmitten des Elends? Um zu überleben? Um zu erinnern? Damit die Welt sie hört und auf ihr Leid aufmerksam wird?
– Ist es sinnvoll, diese Texte als Literatur des Genozids zu bezeichnen und einzuordnen?
– Wie beeinflußt die schnelle Übersetzung die Rezeption dieser Literatur? Verliert sie dadurch ihren Kontext — oder gewinnt sie notwendige Sichtbarkeit?

Dienstag, 03. Februar 2026, 16 Uhr
📍 GalileA @galileafuberlin (über Mensa 2 FU Berlin; Otto-von-Simson-Str. 26)

Fakten schaffen

Bericht auf tagesschau.de

So sieht es die UNRWA

So berichtet das israelische Internetportal der Times of Israel (ToI)

Helpful or Harmful?

We’re starting from a shared premise: contact alone is not enough. If dialogue is meant to encourage participants to critically examine reality and imagine change, it must be intentionally designed and carefully facilitated. But that raises a central dilemma:
Is dialogue most effective when it happens together or separately?

Both having begun their own journeys as participants in dialogue groups and working their way up to leadership positions, our speakers bring deep, lived experience from the field:

Lana Ikelan, Co-Director of Seeds of Peace Jerusalem (formerly Kids4Peace), engages young people across deep asymmetries of power and narrative.
Dina Gardashkin, former Co-Director of Sadaka-Reut, confronts inequality, education, and political responsibility.

Together with Lana and Dina, questions such as will be explored:
• How does the group setting impact the process participants undergo?
• What kinds of transformation are possible only in mixed groups or only in separate groups?
• What are the risks and limitations of each framework?

🗓 Sunday, January 25, 2026 | 8 pm Jerusalem time (19.00 Uhr MEZ)

Link to register:
https://us02web.zoom.us/…/register/ro4qFnh1RhqE7PpV2vdNaA

This conversation is for educators, facilitators, activists, donors, and anyone grappling seriously with what dialogue can — and cannot — do in our current reality.

Hoffen, solange wir leben

Ein Bericht in der ARD Mediathek über Giden Lev, geboren als Peter Wolfgang Löw 1935 in Karlsbad

Gidon Lev ist Holocaustüberlebender – und eine der wohl außergewöhnlichsten Stimmen auf Social Media. Dieser Zeitzeugenbericht erzählt von seinem bewegten Leben. Gidon Lev wächst als einziges Kind seiner jüdischen Eltern im böhmischen Ort Karlsbad auf. Mit dem Münchner Abkommen von 1938 endet Gidons Kindheit …