diAk deutsch-israelischer Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten e. V.
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Herzlich willkommen auf den Internetseiten des diAk – der Ort für differenzierte und engagierte Diskussion über den Nahostkonflikt

Wie ein Minenfeld erscheinen in der deutschen Debatte oftmals die Themen Nahostkonflikt und Israel. Kaum verwunderlich sind die noch immer tiefen Verunsicherungen angesichts der auch nach über 60 Jahren unfassbaren Ermordung der europäischen Juden durch Deutsche und der Folgen für die Gesellschaften der Opfer und der Täter. Entsprechend besonders ist auch heute noch das deutsche Verhältnis zu Israel. Zwischen der Bundes- republik und dem Staat Israel und vor allem zwischen den jüngeren Generationen sind bemerkenswerte und vielfältige Beziehungen auf vielen Feldern entstanden, die gepflegt werden müssen.

 

Seit dem 11. September 2001 wächst auch in Europa und Deutschland zunehmend die Angst vor islamistischem Terrorismus, aber auch vor „dem“ Islam als Religion. Ca. 3,5 Millionen Muslime in Deutschland sind über Jahrzehnte nicht ausreichend integriert worden und befürchten eine zunehmende Islamophobie in Deutschland.

 

Vor diesem Hintergrund werden auch in Deutschland Diskussionen um Israel und Palästina, um Friedenspläne und vermeintliches historisches Recht und Unrecht oft sehr emotional, beizeiten sehr unsachlich geführt. Nicht selten wird offen Partei ergriffen. Vermeintliche „pro-palästinensische“ und „pro-israelische“ Standpunkte stehen sich in ihrer Vereinfachung kaum nach. Während manche israelkritische Äußerung etwa während des Libanonkrieges im Sommer 2006 als antisemitisch skandalisiert wurde, nimmt in Deutsch- land tatsächlich die Zahl antijüdischer Gewalttaten und antisemitischer Verleumdungen zu. Gleichzeitig sind die Ansprüche an aktive deutsche Politik durch die erstmalige Beteiligung an einem Friedenseinsatz in der Region – UNIFIL im Libanon – gestiegen.

Der diAk will in dieser Situation weiterhin ein Forum bieten für eine ausgewogene Diskussion des Nahostkonflikts, das sich insbesondere an den Friedenskräften in Israel und Palästina orientiert.
 

  • Der diAk setzt sich für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt ein.
  • Der diAk ist überzeugt, dass das nationale Selbstbestimmungsrecht von Israelis und Palästinensern die Grundlage einer friedlichen Konfliktregelung bilden muss.
  • Der diAk sieht vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte das besondere Verhältnis zwischen Deutschland und Israel als selbstverständlich an; dieses Bekenntnis zur Solidarität schließt aufrichtige Kritik mit ein.
  • Der diAk gibt die Vierteljahreszeitschrift israel&palästina heraus, veranstaltet Fachtagungen und pflegt Kontakte zur Zivilgesellschaft in Israel und Palästina und zu Gruppierungen, die sich aktiv für den Frieden im Nahen Osten einsetzen.
  • Der diAk vermittelt seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit Informationen und Hintergründe und stellt diese über seine Internetseite www.diak.org bereit.
     

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