diAk-Newsletter 27.3.2010
 
 
 

Liebe Freundinnen und Freunde des diAk, sehr geehrte Interessierte, 

das leider verspätet erscheinende israel&palästina-Heft 4/2009 widmet sich vor allem den politischen Entwicklungen in den palästinensischen Gebieten. Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die innerpalästinensische Spaltung zwischen Hamas (Gazastreifen) und Fatah (Westbank) - trotz fast endloser Versöhnungsverhandlungen - weiter vertieft. An eine palästinensische Regierung der Nationalen Einheit, für viele Voraussetzung für jeden Fortschritt, glaubt im Augenblick kaum jemand. So besteht derzeit wenig Anlass zu Optimismus im brach liegenden Friedensprozess. Doch um so dringlicher ist es, über neue Ansätze nachzudenken, insbesondere die Frage, welche Impuls von außen wieder Bewegung in die erstarrten politischen Fronten bringen könnten. Einige Autoren im Heft 4/2009 stoßen die Diskussion erneut an.

Nachdem sich der diAk auf seiner Jahrestagung 2009 intensiv mit der Arabischen Friedensinitiative von 2002 beschäftigt hatte, bildet dieses Thema nun den Schwerpunkt des israel&palästina-Heft 1/2010. Dokumentiert werden unter anderem die drei zentralen Vorträge der Tagung, mit dem Stabschef der Arabischen Liga als einem der Autoren. Ihrer Lektüre empfehlen möchten wir außerdem besonders einen Beitrag zur Rolle der Religiösen Rechten im Friedensprozess und das Dokument palästinensischer Christinnen und Christen, die verzweifelt um Solidarität und politische Unterstützung bitten."


Das Heft 2/2010 der israel&palästina Zeitschrift für Dialog dreht sich um Gemeinde- und Bürgerinitiativen in Israel mit dem Thema Kommunalpolitik in Israel - Veränderung von unten? Während israelische Politik von aussen von dem stagnierenden Prozess zwischen Palästinensern und Israelis wie hypnotisiert erscheint, entwickelte sich in Israel in den vergangenen zehn Jahren ein dichtes Netz von lokalen Initiativen und Vereinen, die Politik von innen mitbestimmen und gestalten wollen. Beispiele grüner Netzwerke israelischer Bürgermeister, das Bemühen um bürgerschaftliche Mitbestimmung in Planungsprozessen und von neuen Koalitionen gegen alteingesessene Machthaber in Tel Aviv oder Haifa werden in dieser Ausgabe vorgestellt und der Kampf für gleiche Rechte der palästinensischen Minderheit und von armen Bevölkerungsschichten von unten beschrieben. Der Konflikt zwischen Israel und dem palästinensischen Nachbarn tritt in der Alltagspolitik der Aktiven zurück gegenüber den Konflikten zwischen Bevölkerungs- und Interessengruppen.  

Die Hefte können Sie jeweils für 10 €  über die diAk-Geschäftsstelle bestellen:   geschaeftsstelle@diak.org

Die diAk-Jahrestagung thematisiert die Lage der Friedenskräfte in Israel und ihre weitgehend fehlende Resonanz in der israelischen Gesellschaft. Wir wollen die Entwicklung der Friedensbewegung, ihre Strategien und Themen analysieren und der Frage nachgehen, warum sie in der Öffentlichkeit kaum noch Gehör findet. Ist das Scheitern Folge der politischen Krise oder war die Friedensbewegung von Anfang an als Elitenprojekt zum Scheitern verurteilt? Welche Differenzen und Konflikte bestehen zwischen Friedensgruppen? Wen haben die Friedensgruppen erreicht? Wir würden uns freuen, Euch und Sie vom 29. bis 31.10.2010 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain zu diesem aktuellen und wichtigen Thema begrüßen zu dürfen.

Für alle, die es noch nicht wissen: Der diAk hat eine neue Bankverbindung:  Hamburger Sparkasse  BLZ  200 505 50   Konto-Nr. 1042 / 222 123

Mit freundlichen Grüßen

der diAk-Vorstand

Bernd Asbach, Susanne Beischer, Steffen Hagemann, Julia Scherf, Christian Sterzing

mit Unterstützung von Michaela Birk und Shelley Harten

diAk-Geschäftsstelle
































































































































































































































































Zeißstr. 51/1
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geschaeftsstelle@diak.org
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Vom diAk herausgegebene Vierteljahresschrift

Die kleine Geschichte des israelisch-palästinensichen Konfliktes