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der Ort für differenzierte und engagierte Diskussion über den Nahostkonflikt.
Wandel in der arabischen Welt - Stillstand im Israel-Palästina-KonfliktDas diesjährige dreitägige Jahresseminar vom 28. - 30. Oktober in Berlin fand ein überaus großes Publikumsinteresse. Die aktuellen Ereignisse und unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den Ländern der Region, die Auswirkungen des arabischen Frühlings auf die innerpalästinensische Situation und der Blickwinkel Israels auf diese Entwicklung waren die prägenden Themen der Tagung.................... Mehr…
After Obama’s Middle East speech: save Palestinian reconciliation To get beyond the current impasse in the Israel-Palestine conflict, the "Quartet principles" need to be abandoned in favor of an active promotion of Fatah-Hamas reconciliation. Obama’s May 19th speech on the Middle East and North Africa was not primarily about the Israeli-Palestinian conflict, but rather intended to lay out Washington’s approach to the ongoing transitions in the region. However, it was his remarks regarding Israeli-Palestinian negotiations, which attracted most attention Mehr…
"Die Besatzung der Gebiete: Zeugenaussagen israelischer Soldaten 2000-2010"
Der medico-Partner "Breaking the Silence" betritt mit seinem neuen Bericht "Die Besatzung der Gebiete: Zeugenaussagen israelischer Soldaten 2000-2010" politisches Neuland. Bislang dokumentierte die israelische Reservistenorganisation lediglich die Informationen über die alltäglichen Realitäten in den besetzten Palästinensergebieten....... Mehr…
Zur Versöhnung der Palästinenserorganisationen Fatah und HamasDie israelische Tageszeitung Haaretz fordert anlässlich der Versöhnung der Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah in einem Leitartikel von der israelischen Regierung, die Gründung..... Mehr…
Juliano Mer Khamis ermordetMitten im Aufbruch der jungen arabischen Generation gegen verlogene Dogmen und ideologische Fesseln wurde Juliano Mer-Khamis, palästinensischer Jude, israelischer Schauspieler, Filmregisseur politischer Aktivist und Leiter des Freedom Theatre in Jenin am 4. April von maskierten Bewaffneten vor seinem Theater erschossen. Wir sind erschrocken und in Trauer um einen mutigen Künstler und Menschen. In Gedenken an Juliano Mer Khamis wird die Berliner Schaubühne am 8. und 10. April unter anderem seinen Dokumentarfilm “Arnas Kinder” zeigen. Nachfolgend eine Erinnerung an Juliano von medico international ![]()  Mehr…
Keine Spur von IntifadaNicht nur Ägypter, Libyer und Tunesier - auch die Palästinenser hätten einigen Anlass, auf die Straße zu gehen: Unmut über die anhaltende israelische Besatzung, Unzufriedenheit mit den immer autoritärer agierenden Regimes in Ramallah und Gaza, Wut über die ausbleibende Aussöhnung zwischen Hamas und Fatah....... Mehr…
GazaDer ehemalige diAk-Vorständler Christian Sterzing hat ein Buch über die Situation in Gaza herausgegeben.... Mehr…
Die Siedlerbewegung. Fundamentalismus in IsraelKürzlich ist von unserem Vorstandsmitglied Steffen Hagemann im Wochenschau-Verlag das Buch „Die Siedlerbewegung. Fundamentalismus in Israel“ erschienen. Die Studie befasst sich mit Ideologie, Geschichte und Dynamik der religiösen Siedlerbewegung und erklärt, warum das Siedlungsprojekt so erfolgreich umgesetzt werden konnte. Das Buch liefert Hintergrundinformationen zu aktuellen Konflikten um die Siedlungen und ermöglicht eine differenzierte Beurteilung der Reichweite, Widersprüche und politischen Konsequenzen der Siedlerbewegung. Eine Rezension von Christian Sterzing. Mehr…
Schwierige Zeiten für die israelische ZivilgesellschaftÜber die derzeitigen massiven Angriffe auf die demokratischen Rechte von israelischen Menschenrechtsorganisationen und anderen Nichtregierungsorganisationen schreibt Jörn Böhme, ehemaliger langähriger diAk-Vorstandsvorsitzender und seit 5 Jahren Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in seinem Aufsatz, der in leicht gekürzter Form in israel&palästina 3/2010 erschien. Was sich seit 2009 vor allem infolge der Auseinandersetzungen um den Gaza-Krieg an Angriffen auf wesentliche Teile der israelischen Zivilgesellschaft vollzieht, habe eine neue Qualität. So sei nun ein Gesetzentwurf angekündigt, wonach Organisationen, die ausländische Gelder empfangen, sich bei einer Registrierstelle registrieren lassen müssen. In einem weiteren Gesetzentwurf solle es NGOs verboten werden, Informationen an ausländische Behörden weitergeben. Mehr…
Fremder Feind, so nah.
Begegnungen mit Palästinensern und Israelis
Kürzlich kam das neue Buch der Autorin und Islamwissenschaftlerin Alexandra Senfft heraus. Unter dem Titel "Fremder Feind, so nah" zeigt die ehemalige diAk-Vorständlerin, dass Verständigung möglich ist, wenn die Menschen miteinander reden und die Waffen schweigen. Alexandra Senfft nimmt ihre Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete. Sie stellt Menschen vor, die über innere und äußere Grenzen hinweg Dialoge führen. Der Feind, das wird dabei deutlich, ist gar nicht so fremd. Eine Rezension von dem diAk-Vorstandsmitglied Susanne Beischer, sowie ein Prospekt des Buches Mehr…
Die Israelische Friedensbewegung ICAHD sucht Dialog in Deutschland!
"Zur Zukunft eines gerechten und nachhaltigen Friedens im Nahen Osten"
Das Israelische Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD) ist eine friedenspolitische Organisation, die sich aktiv für das Ende der israelischen Besatzung in den palästinensischen Gebieten und für eine gerechte und politisch nachhaltige Lösung für ALLE Menschen in Palästina und Israel einsetzt. Ab dem 24. Januar 2010 wird das ICAHD auf Vortragsreise in Deutschland sein (Orte und Termine), die Begegnungen von israelischen Friedensaktivisten mit der deutschen Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern zum Ziel hat..... Mehr…
diAk-Jahresseminar 23.-25.Okt.2009
Riad statt Oslo:
Die arabische Friedensinitiative: Neue Chance für Frieden im Nahen Osten Bei unserem diesjährigen Seminar soll es um die "Arabische Friedensinitiative" als mögliche Friedenslösung in der Region gehen. Wie kann dieser hoffnungsvolle Plan politisch umgesetzt werden? Welche Rolle spielen dabei arabische Führungsmächte wie Jordanien, Saudi-Arabien, Ägypten und Syrien und welche Rolle spielen die Obama-Administration und die internationale Gemeinschaft? Und welche Hoffnungen werden in Israel und Palästina mit der Initiative verbunden, welche Bedenken bestehen? Diese Fragen wollen wir zusammen mit ReferentInnen aus der Region vom 23. bis 25. Oktober 2009 auf der Jahrestagung diskutieren, welche vom diAk, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Evangelischen Akademie Arnoldshain organisiert wird. Mehr…
Interview mit Rolf VerlegerIn einem Interview äußert sich der Lübecker Psychologie-Professor Rolf Verleger über seinen Rauswurf aus dem Zentralrat der Juden, über vernichtete jüdische Kultur und Obamas Nahost-Politik. Der 57-jährige Autor des Buches »Israels Irrweg« war bis zum 17. Juni Delegierter des Landesverbands Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland Mehr…
Für einen sofortigen Waffenstillstand
Erklärung zum Krieg in Gaza vom 15.01.2009 Mehr…
diAk Jahresseminar 2008 zur Rolle Irans im NahostkonfliktUnter dem Titel "Fanatischer Schurkenstaat oder rationaler Machtstratege?" soll das Seminar einen differenzierten Blick auf den Iran und seine vielfältige Rolle im Nahostkonflikt werfen. Dabei geht es nicht nur um die aggressive Rhetorik unter dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, sondern auch um die vielschichtige iranische Gesellschaft und die Geschichte der israelisch-iranischen Beziehungen Mehr…
Obama's Speech in Cairo am 4. Juni 2009In seiner beeindruckenden, als historisch bezeichneten Ansprache am 4. Juni 2009 in Cairo, erklärt Barack Obama, warum ihm ein verbessertes Verhältnis der USA zur islamischen Welt wichtig ist und macht gleichzeitig deutlich, dass er auch von den Muslimen Toleranz und Gewaltlosigkeit erwartet. In Bezug auf den Nahen Osten hält er an seinen Forderungen nach einer Zwei-Staaten-Lösung fest und bezieht sich dabei auf die Arabische Initiative. Hier können Sie die Rede in voller Länge lesen. Mehr…
Neve Shalom / Wahat al-Salam: Eine Vision In Nihaya Daouds Ausführungen einer "Zukunftsvision" ist von der seit 3 Jahren bestehenden Initiative zu erfahren, die sich mit dem zukünftigen Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern beschäftigt. Aus ihrer Perspektive als Palästinenserin, die israelische Staatsbürgerin ist, beschreibt sie einen ideologischen Rahmen, der einen binationalen Staat vorsieht, in dem das israelisch-palästinensische Zusammenleben unter politischen, sozialen, kulturellen, bildungsrelevanten und ökonomischen Gesichtspunkten auf dem Prinzip von Gleichberechtigung geregelt sein sollte. Eine Vision, die es wert ist, kennen gelernt zu werden und die vermutlich Stoff für Diskussionen liefert. Mehr…
„Der große alte Mann von Gaza",
zum Tod von Haidar Abdel Shafi Mit Haidar Abdel Shafi ist eine der prominentesten und beeindruckendsten Gestalten der jüngeren palästinensischen Geschichte gestorben. Shafi gehörte zum prägenden Kreis von Palästinensern, die das Verhältnis zu Israel grundlegend änderten und fest an die Chance für den Friedensprozess glaubten. Ein Nachruf von Alexandra Senfft Mehr…
diAk-Jahreskonferenz 2007: "Frieden in Grenzen? Perspektiven des Nahost-Konflikts 60 Jahre nach dem UN-Teilungsbeschluss"Am Freitag, 2. November 2007 um 18.30 beginnt die diAk-Jahreskonferenz in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Ev. Akademie Arnoldshain zum Thema: "Frieden in Grenzen? Perspektiven des Nahost-Konflikts 60 Jahre nach dem UN-Teilungsbeschluss". Die Tagung will 60 Jahre nach dem UN-Teilungsbeschluss die Chancen einer Regelung der Grenzfragen thematisieren. Nach einem historischen Rückblick der Grenzpolitiken und ihrer Auswirkungen auf die aktuellen Friedensaussichten sollen politische, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte der Trennung Israels und Palästinas untersucht werden. Mehr…
"Hamastan" vs. "Fatahland" - Fortschritt in Nahost?In einem Papier der SWP setzt sich Muriel Asseburg mit der Lage in Palästina nach dem Putsch der Hamas und der Bildung einer Notstandsregierung durch Mahmud Abbas. Sie hinterfragt die fragwürdige Einteilung in "Fatahland" und "Hamastan" und problematische Politikansätze, welche eine dauerhafte Trennung zwischen Gaza und Westbank zu zementieen drohen. Mehr…
Der Sechstagekrieg: Neue GIGA-Studie von Martin BeckIn der Reihe GIGA-Focus ist eine lesenswerte Analyse von Martin Beck zur regionalen Bedeutung des Sechstagekrieges und seiner "Strukturellen Prägekraft" im Nahen Osten erschienen. Kaum ein anderes Ereignis im 20. Jahrhundert, folgert Beck, hatte einen so tiefen und nachhaltigen Einfluss auf die regionalen Strukturen des Nahen Ostens. Mehr…
Keine Annektierung palästinensischer GebieteSome members of Israel's leadership, including cabinet ministers, Knesset members and defense and policy advisers, have recently come to resemble those children who solve their problems by daydreaming. When they say that the Hamas takeover of the Gaza Strip has opened a rare window of opportunity, they are also laying out the next solution to the Palestinian problem: hand over responsibility for Gaza to Egypt. There are even some who propose granting Jordan an official role in the Westbank. Mehr…
'West Bank First': It Won't Work
Die Bush-Administration hing einer Illusion an, als sie meinte die Hamas isolieren und "besiegen" zu können. Jetzt, meinen Robert Malley und Aaron David Miller, droht sie einer neuen Illusion anzuhängen: "Gaza ist tot, lang lebe die Westbank" - ein Ansatz, der die West Bank mit Geld überhäuft, die Fatah-Sicherheitskräfte aufrüstet und so neue Verhandlungen ermöglichen soll könnte gefährlich werden. Mehr…
Yossi Beilin: Peace now, of all timesIn einem Beitrag in Haaretz fordert Yossi Beilin, dass Israel die historische Chance der arabischen Friedensinitiative nutzen muss. Friedensverträge mit Syrien und der PLO, die Israel einige Zugeständnisse abverlangen würde, sind notwendig und würden aus seiner Sicht von einer Mehrheit der Israelis befürwortet. Sie sind der einzige Ausweg aus dem derzeitigen Stillstand in Nahost. Mehr…
Die israelische Besatzung als Kolonialprojekt?Der Tel Aviver Historiker und politische Aktivist Gadi Algazi sieht die umfassende Aneignung palästinensischen Landes verbunden mit einem extensiven Siedlungsbau, einem Netzwerk von Strassen und einem System von Strassenbarrieren als Zeichen eines lang angelegten kolonialen Plans. Sich daraus ergebende soziale und ökonomische Veränderungen in der israelischen Gesellschaft würden ein Kernstück des israelischen Kapitalismus bilden. Insofern sei 1967 ein Wendepunkt in der israelischen Geschichte. Mehr…
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