Herzlich willkommen auf den Internetseiten des diAk -
der Ort für differenzierte und engagierte Diskussion über den Nahostkonflikt.

Den Frieden im Nahen Osten erzwingen

Henry Siegman, der Direktor des US/Middle East Projects in New York und ehemaliger Direktor des Jüdischen Kongresses der Vereinigten Staaten geht davon aus, dass eine Zwei-Staaten-Regelung derzeit auf dem Verhandlungswege nicht möglich ist. Auch das geduldige Warten auf einen mutigen amerikanischen Präsidenten bringe nicht weiter. Entschlossene Initiativen Dritter seinen notwendig, internationale Interventionen oder langfristiges Krisenmanagement ....

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Fremder Feind, so nah. Begegnungen mit Palästinensern und Israelis

Kürzlich kam das neue Buch der Autorin und Islamwissenschaftlerin Alexandra Senfft heraus. Unter dem Titel "Fremder Feind, so nah" zeigt die ehemalige diAk-Vorständlerin, dass Verständigung möglich ist, wenn die Menschen miteinander reden und die Waffen schweigen. Alexandra Senfft nimmt ihre Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete. Sie stellt Menschen vor, die über innere und äußere Grenzen hinweg Dialoge führen. Der Feind, das wird dabei deutlich, ist gar nicht so fremd. Eine Rezension von dem diAk-Vorstandsmitglied Susanne Beischer, sowie ein Prospekt des Buches

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Deutsch-Israelische Sommerakademie 2010 an der Uni Kiel

Vom 26. August bis zum 3. September 2010 findet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine Deutsch-Israelische Sommerakademie zum  Thema  „Vielfalt in der Gesellschaft: Herausforderungen für Deutschland und Israel“ statt.

Das Drittmittelprojekt wird unter der Leitung von Prof.Dr. Uta Klein (Institut für Sozialwissenschaften/Universität Kiel) in Kooperation mit Dr. Amal Jamal, Prof. Hanna Herzog und Dr. Adriana Kemp (Institute of Social Sciences/Tel Aviv University) durchgeführt       

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Die Israelische Friedensbewegung ICAHD sucht Dialog in Deutschland! "Zur Zukunft eines gerechten und nachhaltigen Friedens im Nahen Osten"

Das Israelische Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD) ist eine friedenspolitische Organisation, die sich aktiv für das Ende der israelischen Besatzung in den palästinensischen Gebieten und für eine gerechte und politisch nachhaltige Lösung für ALLE Menschen in Palästina und Israel einsetzt. Ab dem 24. Januar 2010 wird das ICAHD auf Vortragsreise in Deutschland sein (Orte und Termine), die Begegnungen von israelischen Friedensaktivisten mit der deutschen Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern zum Ziel hat..... Mehr…
diAk-Jahresseminar 23.-25.Okt.2009 Riad statt Oslo: Die arabische Friedensinitiative: Neue Chance für Frieden im Nahen Osten

Bei unserem diesjährigen Seminar soll es um die "Arabische Friedensinitiative" als mögliche Friedenslösung in der Region gehen. Wie kann dieser hoffnungsvolle Plan politisch umgesetzt werden? Welche Rolle spielen dabei arabische Führungsmächte wie Jordanien, Saudi-Arabien, Ägypten und Syrien und welche Rolle spielen die Obama-Administration und die internationale Gemeinschaft? Und welche Hoffnungen werden in Israel und Palästina mit der Initiative verbunden, welche Bedenken bestehen? Diese Fragen wollen wir zusammen mit ReferentInnen aus der Region  vom 23. bis 25. Oktober 2009 auf der Jahrestagung diskutieren, welche vom diAk, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Evangelischen Akademie Arnoldshain organisiert wird.

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Interview mit Rolf Verleger

In einem Interview äußert sich der Lübecker Psychologie-Professor Rolf Verleger über seinen Rauswurf aus dem Zentralrat der Juden, über vernichtete jüdische Kultur und Obamas Nahost-Politik. Der 57-jährige Autor des Buches »Israels Irrweg« war bis zum 17. Juni Delegierter des Landesverbands Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland

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Für einen sofortigen Waffenstillstand

Erklärung zum Krieg in Gaza vom 15.01.2009

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diAk Jahresseminar 2008 zur Rolle Irans im Nahostkonflikt

Unter dem Titel "Fanatischer Schurkenstaat oder rationaler Machtstratege?" soll das Seminar einen differenzierten Blick auf den Iran und seine vielfältige Rolle im Nahostkonflikt werfen. Dabei geht es nicht nur um die aggressive Rhetorik unter dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, sondern auch um die vielschichtige iranische Gesellschaft und die Geschichte der israelisch-iranischen Beziehungen

 

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Obama's Speech in Cairo am 4. Juni 2009

In seiner beeindruckenden, als historisch bezeichneten Ansprache am 4. Juni 2009 in Cairo, erklärt Barack Obama, warum ihm ein verbessertes Verhältnis der USA zur islamischen Welt wichtig ist und macht gleichzeitig deutlich, dass er auch von den Muslimen Toleranz und Gewaltlosigkeit erwartet. In Bezug auf den Nahen Osten hält er an seinen Forderungen nach einer Zwei-Staaten-Lösung fest und bezieht sich dabei auf die Arabische Initiative. Hier können Sie die Rede in voller Länge lesen.

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Neve Shalom / Wahat al-Salam: Eine Vision
In Nihaya Daouds Ausführungen einer "Zukunftsvision" ist von der seit 3 Jahren bestehenden Initiative zu erfahren, die sich mit dem zukünftigen Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern  beschäftigt. Aus ihrer Perspektive als Palästinenserin, die israelische Staatsbürgerin ist, beschreibt sie einen ideologischen Rahmen, der einen binationalen Staat vorsieht, in dem das israelisch-palästinensische Zusammenleben unter politischen, sozialen, kulturellen, bildungsrelevanten und ökonomischen Gesichtspunkten auf dem Prinzip von Gleichberechtigung geregelt sein sollte. Eine Vision, die es wert ist, kennen gelernt zu werden und die vermutlich Stoff für Diskussionen liefert.
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„Der große alte Mann von Gaza", zum Tod von Haidar Abdel Shafi

Mit Haidar Abdel Shafi ist eine der prominentesten und beeindruckendsten Gestalten der jüngeren palästinensischen Geschichte gestorben. Shafi gehörte zum prägenden Kreis von Palästinensern, die das Verhältnis zu Israel grundlegend änderten und fest an die Chance für den Friedensprozess glaubten. Ein Nachruf von Alexandra Senfft

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diAk-Jahreskonferenz 2007: "Frieden in Grenzen? Perspektiven des Nahost-Konflikts 60 Jahre nach dem UN-Teilungsbeschluss"

Am Freitag, 2. November 2007 um 18.30 beginnt die diAk-Jahreskonferenz in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Ev. Akademie Arnoldshain zum Thema: "Frieden in Grenzen? Perspektiven des Nahost-Konflikts 60 Jahre nach dem UN-Teilungsbeschluss". Die Tagung will 60 Jahre nach dem UN-Teilungsbeschluss die Chancen einer Regelung der Grenzfragen thematisieren. Nach einem historischen Rückblick der Grenzpolitiken und ihrer Auswirkungen auf die aktuellen Friedensaussichten sollen politische, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte der Trennung Israels und Palästinas untersucht werden.

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"Hamastan" vs. "Fatahland" - Fortschritt in Nahost?

In einem Papier der SWP setzt sich Muriel Asseburg mit der Lage in Palästina nach dem Putsch der Hamas und der Bildung einer Notstandsregierung durch Mahmud Abbas. Sie hinterfragt die fragwürdige Einteilung in "Fatahland" und "Hamastan" und problematische Politikansätze, welche eine dauerhafte Trennung zwischen Gaza und Westbank zu zementieen drohen.

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Der Sechstagekrieg: Neue GIGA-Studie von Martin Beck

In der Reihe GIGA-Focus ist eine lesenswerte Analyse von Martin Beck zur regionalen Bedeutung des Sechstagekrieges und seiner "Strukturellen Prägekraft" im Nahen Osten erschienen. Kaum ein anderes Ereignis im 20. Jahrhundert, folgert Beck,  hatte einen so tiefen und nachhaltigen Einfluss auf die regionalen Strukturen des Nahen Ostens.

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Keine Annektierung palästinensischer Gebiete

Some members of Israel's leadership, including cabinet ministers, Knesset members and defense and policy advisers, have recently come to resemble those children who solve their problems by daydreaming. When they say that the Hamas takeover of the Gaza Strip has opened a rare window of opportunity, they are also laying out the next solution to the Palestinian problem: hand over responsibility for Gaza to Egypt. There are even some who propose granting Jordan an official role in the Westbank.

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'West Bank First': It Won't Work

Die Bush-Administration hing einer Illusion an, als sie meinte die Hamas isolieren und "besiegen" zu können. Jetzt, meinen Robert Malley und Aaron David Miller, droht sie einer neuen Illusion anzuhängen: "Gaza ist tot, lang lebe die Westbank" - ein Ansatz, der die West Bank mit Geld überhäuft, die Fatah-Sicherheitskräfte aufrüstet und so neue Verhandlungen ermöglichen soll könnte gefährlich werden.

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Yossi Beilin: Peace now, of all times

In einem Beitrag in Haaretz fordert Yossi Beilin, dass Israel die historische Chance der arabischen Friedensinitiative nutzen muss. Friedensverträge mit Syrien und der PLO, die Israel einige Zugeständnisse abverlangen würde, sind notwendig und würden aus seiner Sicht von einer Mehrheit der Israelis befürwortet. Sie sind der einzige Ausweg aus dem derzeitigen Stillstand in Nahost.

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Die israelische Besatzung als Kolonialprojekt?

Der Tel Aviver Historiker und politische Aktivist Gadi Algazi sieht die umfassende Aneignung palästinensischen Landes verbunden mit einem extensiven Siedlungsbau, einem Netzwerk von Strassen und einem System von Strassenbarrieren als Zeichen eines lang angelegten kolonialen Plans. Sich daraus ergebende soziale und ökonomische Veränderungen in der israelischen Gesellschaft würden ein Kernstück des israelischen Kapitalismus bilden. Insofern sei 1967 ein Wendepunkt in der israelischen Geschichte.

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Die Hamas erhebt Führungsanspruch

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Vom diAk herausgegebene Vierteljahresschrift

Die kleine Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes